FAQs - Häufig gestellte Fragen

Wie lange reichen die Erdölvorräte noch?

In der Vergangenheit wurde nur die statische Reichweite des Öls angegeben, die derzeit bei 45 Jahren liegt. Allerdings bezieht sich diese Reichweite nur auf den heutigen Verbrauch. Sie macht keinerlei Angaben über die Ölpreise oder die maximale Verfügbarkeit von pro Jahr. In diesem Zusammenhang gewinnt das Peakoil- Modell immer größere Bedeutung. Demnach wird das weltweite Fördermaximum in wenigen Jahren eintreten und somit die Preise weiter steigen lassen.

Wie viel Energie lässt sich nutzen?

Von den ca.1050 kwh/qm Einstrahlungsenergie lassen sich je nach Standort, Ausrichtung und verwendeter Technik zwischen 350- und 450 kwh Wärme pro qm Kollektorfläche gewinnen. D.h. 30 -40 % der jährlichen Einstrahlung auf die Solaranlage werden effektiv in Wärmeenergie umgesetzt.

Wie werden sich die Energiepreise entwickeln?

Mehr als 60% der Wärmeversorgung in Haushalten werden mit Heizöl (26 %) und Erdgas (34 %) bestritten. Die Erdgaspreise sind an den Heizölpreisen gekoppelt. In den letzten haben die Energiepreise kräftig angezogen. Der amerikanische Ölexperte Mattew W. Simmons nannte im Juli 2005 250 US- Dollar pro Barrel für das Jahr 2010 einen möglichen noch moderaten Preis.

Wie kann man sich von der Energiepreissteigerung unabhängig machen?

Erneuerbare Energien werden schrittweise unsere fossilen Energie träger ergänzen. Wer zukunftsweisend denkt, fängt jetzt damit an. Eine Solaranlage sollte das Herzstück einer modernen Heizungsanlage sein- schon heute.

Lässt sich eine Solaranlage im Rahmen der Energieeinsparverordnung (EnEV) anrechnen?

Ja, die EnEV ermöglicht die Berücksichtigung solarer Beiträge bei der Berechnung des Gebäude- Primärenergiebedarfs. Es können sowohl Solaranlagen zu Trinkwassererwärmung als auch zur Heizungsunterstützung angerechnet werden. Besonders der Einbau einer Anlage zur Heizungsunterstützung gewinnt dadurch wirtschaftlich an Attraktivität.

Wie viel Energie wird im Privathaushalt verbraucht?

  mit PKW ohne PKW
Heizung 49% 78%
Warmwasser 8% 14%
Hausgeräte 6% 7%
Licht 1% 1%

 

Wie viel Energie kann mit einer Solaranlage gewonnen werden?

Die Warmwasser-Bereitung kann zu über 60% im Jahr mit Solarenergie erfolgen und zu 100% im Sommer.
Solare Heizungsunterstützung kann 5- 25% der nötigen Heizenergie bei durchschnittlichen Anlagen je nach Gebäude und Anlage liefern.

Welche Argumente sprechen für solare Heizungsunterstützung?

Angesichts steigender Preise für fossile Energieträger suchen viele Bauherren nach Alternativen für die Beheizung der Gebäude. Schon heute sind über 40% der verkauften Solaranlagen für die Heizungsunterstützung ausgelegt.
Solaranlage zur Heizungsunterstützung haben folgende Vorteile;

- Sie sparen Zusätzlich Brennstoff
- Sie schonen den vorhandenen Heizkessel, vermindern Brennerstarts und sorgen dafür, dass der Kessel einen großen Teil des Jahres ausgeschaltet bleibt
- Sie übernehmen die Erwärmung des Trinkwassers und die Unterstützung der Heizung
- Sie werden vom Staat gefördert (www.bafa.de)
- Sie können im Rahmen der aktuellen Energieeinsparverordnung gewinnbringend angerechnet werden
- In Verbindung mit einem Stückholzkessel sorgen Sie für einen spürbaren Komfortgewinn

Rechnet sich eine Solaranlage zur Heizungsunterstützung?

Findet keine Nutzung der sommerlichen Überschusswärme statt, befindet sich die Solaranlage zur Heizungsunterstützung im Stillstand. Dies spiegelt sich in den Erträgen der Anlage wieder. Eine Anlage zur reinen Trinkwassererwärmung in einem typischen Einfamilienhaus erwirtschaftet 400- 500 kwh/qm pro Jahr, eine Anlage zur Heizungsunterstützuzung liegt bei 300- 350 kwh/qm pro Jahr.
Vor allem in der Übergangszeit kann die Solaranlage einen nennenswerten Beitrag zur Heizung bereitstellen und senkt so die Brennstoffkosten erheblich.